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Was, wenn Ruth Dreifuss in Mali geboren wäre?

Was, wenn Ruth Dreifuss in Mali geboren wäre?

Alt-Bundesrätin Dreifuss wäre wohl kaum Regierungsmitglied geworden, wenn sie in Mali geboren wäre, denn in vielen Entwicklungsländern werden junge Mädchen stark an ihrer Entfaltung gehindert. Sie werden oft unterdrückt, früh verheiratet und können nicht oder nur wenige Jahre zur Schule gehen.

Dabei sind es die gebildeten und geförderten Mädchen, die später entscheidend zur Beseitigung von Armut in ihren Familien und Dörfern beitragen. Studien belegen: Mit der Bildung von Mädchen steigt das Pro-Kopf-Einkommen und die Zahl der Kinderheiraten nimmt ab.

Deshalb legt Plan International als einziges der fünf grossen Kinderhilfswerke weltweit den Arbeitsschwerpunkt auf die Mädchenförderung. Gemeinsam mit erfolgreichen Schweizer Frauen wie Ruth Dreifuss, Heidi Happy oder Federica de Cesco ruft Plan International Schweiz nun Frauen aus der Schweiz dazu auf, Teil der Bewegung Schweizer Frauen für Mädchen weltweit zu werden. Eine Anzeigenkampagne, ein dazu gehöriges Mailing sowie Online- und Social Media-Massnahmen sollen Unterstützerinnen aus der Schweiz mobilisieren und so bessere Perspektiven für Mädchen schaffen.

Wo steht das älteste AKW der Welt?

Wo steht das älteste AKW der Welt?

Nicht in Russland, nicht in Japan, sondern ganz in unserer Nähe. Das Schweizer AKW Beznau hält mit über 46 Betriebsjahren den Weltrekord. Leider wissen das nur wenige.

Das will Greenpeace ändern und startet mit Unterstützung von Spinas Civil Voices eine Informations- und Mobilisierungskampagne. Ziel ist nicht die Förderung des Nationalstolzes, sondern des Risikobewusstsein, denn mit dem Alter steigt die Gefahr. Bei einem Super-GAU wie in Fukushima müssten nicht nur Städte wie Aarau oder Baden, sondern auch grosse Teile Zürichs evakuiert werden.

Vor einem Jahr musste der Reaktor wegen gravierender Schwachstellen am Reaktordruckbehälter vom Netz. Trotzdem will die finanziell angeschlagene Axpo das AKW diesen Sommer unbedingt wieder hochfahren – dies, ohne die Untersuchungsergebnisse zu den Problemen vorher öffentlich zu machen. Dagegen hilft nur eines: öffentlicher Druck.

Lanciert wird die Kampagne durch eine Feldinstallation beim Flughafen Kloten – 22 km vom Reaktor entfernt und damit bei Westwind mitten in der Evakuationszone.

Die Fortsetzung der Kampagne eine Woche später auf Eboards, Epanels und Plakaten in grossen Bahnhöfen (hier der HB Zürich) und anderen Orten mit hoher Passantenfrequenz.

Die Mobilisierung über Website, Email, Social Media und Interstitial-Ads mit individualisierter Distanzmeldung sowie einem 20Minuten-Inserat.

Der Unterstützungsaufruf mittels Flugblatt und beigelegtem Kartonpfeil oder Kleber zur Beschilderung im eigenen Umfeld.

Nein zu „Monsanto-Kindern“

Nein zu „Monsanto-Kindern“

2015 hat das Stimmvolk Ja zu einer Verfassungsänderung gesagt, die die Einführung von Gentests an Embryos (Präimplantationsdiagnostik) im Grundsatz ermöglicht. Weil das neue Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) aber von über 50 Parlamentsmitgliedern aus BDP, CVP, EDU, EVP, Grüne, SP und SVP als extrem, gefährlich und unkontrollierbar beurteilt wurde, hat ein überparteiliches Komitee das Referendum ergriffen.

Im Auftrag des Komitees hat Spinas Civil Voices ein Abstimmungsplakat entworfen, das auf genmanipuliertes Maissaatgut des Agrarkonzernes Monsanto anspielt. Und das damit schnell und überraschend das Thema auf den Punkt bringt. Das Sujet hat seinen ersten grossen Auftritt bereits in der Tagesschau gehabt, ab dem 16. Mai wird es an mindestens 1’000 Orten in der Schweiz auch als Strassenplakat zu sehen sein.

TV-Beitrag:

 

Ganz genau in den Ausschnitt geschaut.

Ganz genau in den Ausschnitt geschaut.

Hinter glitzerndem Goldschmuck steckt oft die Vertreibung von Menschen sowie die Verwüstung der Umwelt. Brot für alle und Fastenopfer nehmen in der ökumenischen Kampagne „Sehen und Handeln“  im vierten Jahr das Unrecht unter die Lupe, welches durch die Gier der Minenbetreiber entsteht.

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten können helfen: zum einen, indem Sie beim Einkauf auf faire Herstellung achten; zum anderen, indem sie die Hilfswerke bei ihrer Arbeit in den Entwicklungsländern unterstützen. Konkret engagieren sich Brot für alle und Fastenopfer für den Stopp des Landraubs sowie für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltschutz.

Stopp Lohndumping – Zürcher Löhne in Zürcher Firmen!

Stopp Lohndumping – Zürcher Löhne in Zürcher Firmen!

Es gibt sie leider zuhauf: Arbeiterinnen und Arbeiter, die für weniger als 10 Franken pro Stunde bei uns schuften müssen. Meist werden sie von windigen Firmen aus dem Ausland geholt und dann temporär zu einem Hungerlohn ausgebeutet. Lohndumping ist ein riesen Ärger, sowohl für die betroffenen Arbeiter als auch für alle Firmen, die ihre Leute fair bezahlen. Damit der Kanton Zürich endlich konsequent gegen schwarze Schafe vorgehen kann, kommt am 28. Februar 2016 die Lohndumping-Initiative vors Zürcher Volk.

Für ein JA an der Urne macht sich das Arbeitgeber-Komitee „Stopp Lohndumping“ stark. Die drei verschiedenen Sujets, die klipp und klar kommunizieren, was Sache ist, werden im Vorfeld der Abstimmung im ganzen Kanton zu sehen sein.

Auch im Tagesanzeiger findet die Kampagne Beachtung.