Alt-Bundesrätin Dreifuss wäre wohl kaum Regierungsmitglied geworden, wenn sie in Mali geboren wäre, denn in vielen Entwicklungsländern werden junge Mädchen stark an ihrer Entfaltung gehindert. Sie werden oft unterdrückt, früh verheiratet und können nicht oder nur wenige Jahre zur Schule gehen.
Dabei sind es die gebildeten und geförderten Mädchen, die später entscheidend zur Beseitigung von Armut in ihren Familien und Dörfern beitragen. Studien belegen: Mit der Bildung von Mädchen steigt das Pro-Kopf-Einkommen und die Zahl der Kinderheiraten nimmt ab.
Deshalb legt Plan International als einziges der fünf grossen Kinderhilfswerke weltweit den Arbeitsschwerpunkt auf die Mädchenförderung. Gemeinsam mit erfolgreichen Schweizer Frauen wie Ruth Dreifuss, Heidi Happy oder Federica de Cesco ruft Plan International Schweiz nun Frauen aus der Schweiz dazu auf, Teil der Bewegung Schweizer Frauen für Mädchen weltweit zu werden. Eine Anzeigenkampagne, ein dazu gehöriges Mailing sowie Online- und Social Media-Massnahmen sollen Unterstützerinnen aus der Schweiz mobilisieren und so bessere Perspektiven für Mädchen schaffen.



