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Ja zum naturnahen Alpenrhein

Ja zum naturnahen Alpenrhein

“Der Rhein fliesst im St. Galler Rheintal schnurstracks in einem Strom zum Bodensee. Das soll sich ändern: Der Fluss soll entschleunigt und zur Begegnungszone werden.”

So berichtet 20 Minuten über das Anliegen der Plattform Lebendiger Alpenrhein, die sich bei der anstehenden Sanierung des Rheins für eine möglichst naturnahe Revitalisierung einsetzt.

Obwohl sich gemäss Umfragen auch 70% der Rheintaler Bevölkerung eine solche Umsetzung wünschen, scheint es, als würden Interessen einzelner Landwirte und Wassernutzer höher gewertet.

Mit einem Flugblatt in alle Haushalte der Region und Plakaten macht der Verein Lebendiger Alpenrhein deshalb die Differenz zwischen der aktuell geplanten und der möglichen Umsetzung deutlich. Gleichzeitig wird die Bevölkerung aufgefordert, ihren Willen mit Aufklebern auf Autos, Briefkästen etc. in der Öffentlichkeit zu zeigen und so Druck auf die entscheidende Rheinkommission auszuüben.

Dies ist die Copy als „Absatz“ formatiert.

Für Greenpeace dem Mammut das Fell gewaschen.

Für Greenpeace dem Mammut das Fell gewaschen.

Es wäre das spektakulärste Rebranding des Jahres: Aus Mammut wird jetzt Mamba – so schallt es zumindest derzeit durch die sozialen Medien. Dahinter steckt jedoch viel mehr die Zürcher NGO-Agentur Spinas Civil Voices, die dem Outdoor-Hersteller im Auftrag von Greenpeace ein neues Gesicht verpasst hat. Mit der Social Media-Aktion weist Greenpeace darauf hin, dass Mammut giftige Chemikalien für die Imprägnierung ihrer Textilien einsetzt – und eine Giftschlange demzufolge das ehrlichere Wappentier wäre.

Für die Aktion hat Spinas Civil Voices nicht nur das Mammut-Logo umgestaltet und entsprechende “hochtoxische” Produkt-Designs entwickelt, sondern einen ganzen Marken-Trailer produziert, in dem sich die neue Marke zur eigenen Ehrlichkeit gratuliert. In einer friedlichen Greenpeace-Aktion wurde dann auch gleich der Mammut-Store Zürich im neuen “Mamba-Design” umdekoriert.

Nein zur Transithölle Schweiz

Nein zur Transithölle Schweiz

Die meisten Schweizerinnen und Schweizer fahren höchstens 1 bis 2 Mal jährlich durch den Gotthard-Tunnel in die Ferien oder ins verlängerte Wochenende. Und alle hätten dabei gerne möglichst freie Fahrt. Darum geniesst die 2. Röhre auf den ersten Blick viel Zustimmung.

Die Kampagne des Nein-Komitees macht deshalb die Folgen einer 2. Röhre für den Alltag der Autofahrer sichtbar: Hunderttausende Lastwagen von der Brenner-Route würden künftig den Gotthard wählen, denn er ist die kürzeste Verbindung auf der Nord-/Süd-Achse. Doppelt so viele Transit-Brummer zwischen Basel/Schaffhausen und Chiasso würden die täglichen Staus etwa am Zürcher Nordring, in Muttenz oder rund um Luzern dramatisch verschlimmern.

Um die Stimmbevölkerung zum genaueren Hinschauen zu bewegen, hat Spinas Civil Voices ein wuchtiges Abstimmungssujet entwickelt und das Nein-Komitee bei der Entwicklung der Kampagnendramaturgie, der Medienarbeit und dem Online-Campaigning unterstützt.

Für die lyrische Umsetzung der Kampagne ist der Schriftsteller Pedro Lenz besorgt.

Ob erschossen, ertrunken oder erwürgt: Bruno Manser lebt weiter.

Ob erschossen, ertrunken oder erwürgt: Bruno Manser lebt weiter.

Um den Regenwald auf der malaysischen Insel Borneo zu schützen, hat der Schweizer Umweltaktivist Bruno Manser viel gewagt. Jahrelang hat er dort im Dschungel gelebt und sich mit Hand und Fuss und Worten gegen den korrupten Staat und die Holzfällermafia gewehrt. Bis zum 22. Mai 2000, als Bruno Manser im Dschungel von Borneo für immer spurlos verschwand.

Auch wenn Bruno Manser sein Leben verlor, sein Kampfgeist ist nicht verloren gegangen. Mit gleichem Engagement führt heute der von ihm gegründete Bruno Manser Fonds sein Lebenswerk fort. Die spannende Printkampagne soll dieses Engagement schweizweit bekannter machen.

Nächsten-Hilfe von der friedlichsten Armee der Welt.

Nächsten-Hilfe von der friedlichsten Armee der Welt.

Nicht nur auf Trottoirs, sondern auch entlang den Strassen spielt die Heilsarmee in diesem Dezember gross auf. Landesweit startet sie nämlich am 7.12. eine neue Plakatkampagne, die von Spinas Civil Voices kreiert und von Alberto Venzago fotografiert wurde.

Im Mittelpunkt der Kampagne sind Frauen und Männer der Heilsarmee, die für Menschen, die den Boden unter den Füssen verloren haben, da sind. Die sich weder zu gut noch zu schön sind, um Menschen in Not dort Hilfe zu leisten, wo sie gerade stehen – resp. liegen. In ihrer irritierenden Dualität dramatisieren die aktuellen Sujets auf augenfällige Art die tägliche Arbeit der Salutistinnen und Salutisten.