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Greenpeace mobilisiert weltweit gegen TTIP & Co.

Greenpeace mobilisiert weltweit gegen TTIP & Co.

Handelsabkommen wie TTIP, TISA und CETA haben das Zeug dazu, die Machtverhältnisse zwischen Wirtschaft und Politik dauerhaft zu Gunsten der Weltkonzerne und ihren Renditeinteressen zu verändern.

Jennifer Morgan, Co-Geschäftsleiterin von Greenpeace International, hat die Kritik im September an der Grossdemonstration in Berlin auf den Punkt gebracht: „Wir müssen verhindern, dass diese Abkommen all unsere hart erkämpften Errungenschaften beim Umweltschutz vernichten.“

Mit einer weltweiten Kampagne macht Greenpeace auf die weitreichenden Folgen der Verträge aufmerksam: So sollen etwa Öl- und Kohlekonzerne das Recht erhalten, Staaten auf Schadenersatz zu verklagen, wenn sich diese demokratisch für die Förderung von erneuerbaren Energien entscheiden.

Zur Online-Mobilisierung hat Spinas Civil Voices einen Film kreiert, der die Fronten klärt. In Anlehnung an „Herr der Ringe“ wird der Konflikt zwischen dem grenzenlosen Profitstreben und dem Schutz unseres Planeten als epische Schlacht inszeniert, bei der ungewöhnliche Helden wie du und ich die entscheidende Rolle spielen können.

Petition stop-dark-trade.org

Katze als Therapeutin des Jahres ausgezeichnet

Katze als Therapeutin des Jahres ausgezeichnet

Ob Haustier, Nutztier oder Wildtier: In Tieren steckt viel mehr, als wir denken. Zum Beispiel halten sie uns gesund, sind Seelenbalsam, bekämpfen Schädlinge oder pflegen unsere Umwelt.
Weil uns Tiere so viel geben, ist es nur recht, ihnen etwas zurückzugeben – wie das der Zürcher Tierschutz schon seit 160 Jahren macht. Mit Sensibilisierungskampagnen, Forschungsförderung, Direkthilfe bei Tierschutzfällen und mit einem eigenen Tierheim setzt sich der Verein für das Wohl der Tiere ein.
Zusammen mit uns hat der Zürcher Tierschutz erstmals eine Kampagne entwickelt, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Entstanden ist eine überraschende Printkampagne, die unsere Tiere für ihre wertvollen Leistungen würdigt.

Anruf genügt und das Büro ist im Eimer.

Anruf genügt und das Büro ist im Eimer.

Gehörlose findet man in fast allen Berufen. Denn Gehörlose können so gut wie alles – ausser eben hören. Trotzdem haben es Menschen mit einer Hörbehinderung schwer, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden. Selbst bei gleicher Qualifikation werden sie wegen der Besonderheiten bei der Kommunikation nicht berücksichtigt. So behindert man Gehörlose, obwohl sie dank Schreibtelefonen oder festen Dolmetschern problemlos in eine Firma integriert werden könnten.

Zum internationalen Tag der Gebärdensprache am 24. September 2016 hat nun der Schweizerische Gehörlosenbund uns gefragt, eine Viral zu kreieren, der sich dem Thema Recht auf Arbeit für Gehörlose annimmt. Gezeigt wird auf augenzwinkernde Art, dass es manchmal kein Nachteil ist, wenn man nicht alles im Leben hört.

Whistleblowers gesucht.

Whistleblowers gesucht.

Zweifellos: der Aufruf ist hoch brisant und das Inserat von Spinas Civil Voices ziemlich unverfroren. Öffentlich sucht Greenpeace mit ganzseitigen Anzeigen in wichtigen Printmedien nach Insidern, die geheime Informationen aus dem Uralt-AKW Beznau herausrücken. Das AKW Beznau hat nämlich fast 1000 Schwachstellen und ist darum schon seit längerem abgeschaltet. Aber wie lange noch? Die Betreiberin Axpo tut alles dafür, damit das AKW wieder in Betrieb genommen wird. Allerdings tut sie nichts dafür, um besorgte Bürger zu beruhigen.

Weil Greenpeace das Anliegen nach Transparenz immens wichtig ist, hat die Umweltorganisation zusätzlich am Hauptsitz der Axpo eine tollkühne Aktion gestartet. Bei Nacht und Nebel haben sie den Hauptsitz mit schwarzen Tüchern verhüllt und so auf die Intransparenz aufmerksam gemacht.

Nachhaltig bis 2050

Nachhaltig bis 2050

Die Schweiz verbraucht zurzeit wie andere Industriestaaten rund 3-mal mehr natürliche Ressourcen als die Erde regenerieren kann. Probleme wie Klimawandel, Abholzung der Tropenwälder, überfischte Meere oder wachsende Abfallberge sind die Folgen.

Darum haben sich die EU und andere Länder das Ziel gesetzt, die Umweltbelastung bis 2050 auf ein nachhaltiges Mass zu senken. Die Initiative für eine Grüne Wirtschaft, über die am 25. September abgestimmt wird, fordert dasselbe für die Schweiz.

Spinas Civil Voices hat das Initiativkomitee strategisch beraten und die Kampagne entwickelt. Während die Gegner der Vorlage mit Verzichtsdrohungen auf egoistische Reflexe setzen, zielt die Pro-Kampagne auf das Verantwortungsgefühl. Alle Eltern und viele Erwachsenen, denen ein Kind nahesteht, wollen dieser Generation einen gesunden Planeten überlassen, wenn man sie darauf anspricht.

Für die Plakatkampagne wurden deshalb werdende Eltern angefragt, ob sie ihr Neugeborenes gleich nach der Geburt fotografieren lassen. Denn die Geburt eines Kindes löst bei Eltern, Grosseltern, Göttis und Tanten automatisch eine fürsorgliche Haltung aus – man fühlt die Verantwortung für das künftige Wohlergehen.