fbpx
Whistleblowers gesucht.

Whistleblowers gesucht.

Zweifellos: der Aufruf ist hoch brisant und das Inserat von Spinas Civil Voices ziemlich unverfroren. Öffentlich sucht Greenpeace mit ganzseitigen Anzeigen in wichtigen Printmedien nach Insidern, die geheime Informationen aus dem Uralt-AKW Beznau herausrücken. Das AKW Beznau hat nämlich fast 1000 Schwachstellen und ist darum schon seit längerem abgeschaltet. Aber wie lange noch? Die Betreiberin Axpo tut alles dafür, damit das AKW wieder in Betrieb genommen wird. Allerdings tut sie nichts dafür, um besorgte Bürger zu beruhigen.

Weil Greenpeace das Anliegen nach Transparenz immens wichtig ist, hat die Umweltorganisation zusätzlich am Hauptsitz der Axpo eine tollkühne Aktion gestartet. Bei Nacht und Nebel haben sie den Hauptsitz mit schwarzen Tüchern verhüllt und so auf die Intransparenz aufmerksam gemacht.

Nachhaltig bis 2050

Nachhaltig bis 2050

Die Schweiz verbraucht zurzeit wie andere Industriestaaten rund 3-mal mehr natürliche Ressourcen als die Erde regenerieren kann. Probleme wie Klimawandel, Abholzung der Tropenwälder, überfischte Meere oder wachsende Abfallberge sind die Folgen.

Darum haben sich die EU und andere Länder das Ziel gesetzt, die Umweltbelastung bis 2050 auf ein nachhaltiges Mass zu senken. Die Initiative für eine Grüne Wirtschaft, über die am 25. September abgestimmt wird, fordert dasselbe für die Schweiz.

Spinas Civil Voices hat das Initiativkomitee strategisch beraten und die Kampagne entwickelt. Während die Gegner der Vorlage mit Verzichtsdrohungen auf egoistische Reflexe setzen, zielt die Pro-Kampagne auf das Verantwortungsgefühl. Alle Eltern und viele Erwachsenen, denen ein Kind nahesteht, wollen dieser Generation einen gesunden Planeten überlassen, wenn man sie darauf anspricht.

Für die Plakatkampagne wurden deshalb werdende Eltern angefragt, ob sie ihr Neugeborenes gleich nach der Geburt fotografieren lassen. Denn die Geburt eines Kindes löst bei Eltern, Grosseltern, Göttis und Tanten automatisch eine fürsorgliche Haltung aus – man fühlt die Verantwortung für das künftige Wohlergehen.

Was, wenn Ruth Dreifuss in Mali geboren wäre?

Was, wenn Ruth Dreifuss in Mali geboren wäre?

Alt-Bundesrätin Dreifuss wäre wohl kaum Regierungsmitglied geworden, wenn sie in Mali geboren wäre, denn in vielen Entwicklungsländern werden junge Mädchen stark an ihrer Entfaltung gehindert. Sie werden oft unterdrückt, früh verheiratet und können nicht oder nur wenige Jahre zur Schule gehen.

Dabei sind es die gebildeten und geförderten Mädchen, die später entscheidend zur Beseitigung von Armut in ihren Familien und Dörfern beitragen. Studien belegen: Mit der Bildung von Mädchen steigt das Pro-Kopf-Einkommen und die Zahl der Kinderheiraten nimmt ab.

Deshalb legt Plan International als einziges der fünf grossen Kinderhilfswerke weltweit den Arbeitsschwerpunkt auf die Mädchenförderung. Gemeinsam mit erfolgreichen Schweizer Frauen wie Ruth Dreifuss, Heidi Happy oder Federica de Cesco ruft Plan International Schweiz nun Frauen aus der Schweiz dazu auf, Teil der Bewegung Schweizer Frauen für Mädchen weltweit zu werden. Eine Anzeigenkampagne, ein dazu gehöriges Mailing sowie Online- und Social Media-Massnahmen sollen Unterstützerinnen aus der Schweiz mobilisieren und so bessere Perspektiven für Mädchen schaffen.

Wo steht das älteste AKW der Welt?

Wo steht das älteste AKW der Welt?

Nicht in Russland, nicht in Japan, sondern ganz in unserer Nähe. Das Schweizer AKW Beznau hält mit über 46 Betriebsjahren den Weltrekord. Leider wissen das nur wenige.

Das will Greenpeace ändern und startet mit Unterstützung von Spinas Civil Voices eine Informations- und Mobilisierungskampagne. Ziel ist nicht die Förderung des Nationalstolzes, sondern des Risikobewusstsein, denn mit dem Alter steigt die Gefahr. Bei einem Super-GAU wie in Fukushima müssten nicht nur Städte wie Aarau oder Baden, sondern auch grosse Teile Zürichs evakuiert werden.

Vor einem Jahr musste der Reaktor wegen gravierender Schwachstellen am Reaktordruckbehälter vom Netz. Trotzdem will die finanziell angeschlagene Axpo das AKW diesen Sommer unbedingt wieder hochfahren – dies, ohne die Untersuchungsergebnisse zu den Problemen vorher öffentlich zu machen. Dagegen hilft nur eines: öffentlicher Druck.

Lanciert wird die Kampagne durch eine Feldinstallation beim Flughafen Kloten – 22 km vom Reaktor entfernt und damit bei Westwind mitten in der Evakuationszone.

Die Fortsetzung der Kampagne eine Woche später auf Eboards, Epanels und Plakaten in grossen Bahnhöfen (hier der HB Zürich) und anderen Orten mit hoher Passantenfrequenz.

Die Mobilisierung über Website, Email, Social Media und Interstitial-Ads mit individualisierter Distanzmeldung sowie einem 20Minuten-Inserat.

Der Unterstützungsaufruf mittels Flugblatt und beigelegtem Kartonpfeil oder Kleber zur Beschilderung im eigenen Umfeld.

Nein zu „Monsanto-Kindern“

Nein zu „Monsanto-Kindern“

2015 hat das Stimmvolk Ja zu einer Verfassungsänderung gesagt, die die Einführung von Gentests an Embryos (Präimplantationsdiagnostik) im Grundsatz ermöglicht. Weil das neue Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) aber von über 50 Parlamentsmitgliedern aus BDP, CVP, EDU, EVP, Grüne, SP und SVP als extrem, gefährlich und unkontrollierbar beurteilt wurde, hat ein überparteiliches Komitee das Referendum ergriffen.

Im Auftrag des Komitees hat Spinas Civil Voices ein Abstimmungsplakat entworfen, das auf genmanipuliertes Maissaatgut des Agrarkonzernes Monsanto anspielt. Und das damit schnell und überraschend das Thema auf den Punkt bringt. Das Sujet hat seinen ersten grossen Auftritt bereits in der Tagesschau gehabt, ab dem 16. Mai wird es an mindestens 1’000 Orten in der Schweiz auch als Strassenplakat zu sehen sein.

TV-Beitrag:

 

Ganz genau in den Ausschnitt geschaut.

Ganz genau in den Ausschnitt geschaut.

Hinter glitzerndem Goldschmuck steckt oft die Vertreibung von Menschen sowie die Verwüstung der Umwelt. Brot für alle und Fastenopfer nehmen in der ökumenischen Kampagne „Sehen und Handeln“  im vierten Jahr das Unrecht unter die Lupe, welches durch die Gier der Minenbetreiber entsteht.

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten können helfen: zum einen, indem Sie beim Einkauf auf faire Herstellung achten; zum anderen, indem sie die Hilfswerke bei ihrer Arbeit in den Entwicklungsländern unterstützen. Konkret engagieren sich Brot für alle und Fastenopfer für den Stopp des Landraubs sowie für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltschutz.